
Ich möchte heute ein Kunstwerk vorstellen, dass leider nicht zugänglich ist. Ich hatte ausnahmsweise und viel zu kurz die Möglichkeit den Kreuzgang von Santa Maria sopra Minerva, dicht hinter dem Pantheon zu besichtigen. Die Säulengänge des Dominikanerklosters sind über und über mit Fresken bedeckt. Thema ist das Leben des wichtigsten Dominikaners Thomas von Aquin, aber auch Szenen aus der Bibel.

Kreuzgang von Santa Maria sopra Minerva
Der Kreuzgang ist mehrmals komplett umgebaut worden, zuletzt 1559 – 66 von Guidetto Guidetti. Im Anschluss daran schufen die Künstler Giovanni Antonio Lelli, Giuseppe Puglia del Bastaro, Gianluigi Valesio, Giovanni Battista Ruggieri und Francesco Nappi die Fresken im Stil des Manierismus.
Zwei Kardinale, Pietro Ferrici di Tarragona und Astorgio Agnese haben hier ihr letzte Ruhestätte gefunden. Ihre Grabmale stammen aus der Schule von Andrea Bregno.
Im Jahr 1870 wurde das Dominikanerkloster verstaatlicht, nachdem der Kirchenstaat vom neu gegründeten Königreich Italien annektiert worden war. Erst 1930 erhielten die Dominikaner den Kreuzgang und die angrenzenden Gebäude zurück. Bis heute befindet sich im östlichen Flügel des Klosters die Bibliothek des italienischen Senats.




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